Wo wir überall gewohnt haben!

Unsere Wohnungen

Als wir uns 2004 kennenlernten, da wussten wir noch nicht, dass wir Wandervögel waren! Was wir jedoch ziemlich schnell wussten, war, dass wir gut zusammen passten! Eine logische Schlussfolgerung für uns beide war dann auch, dass wir zusammenziehen würden.

Wir schleppten meine ganzen Sachen in seine Wohnung, die in Mümmelmannsberg lag. Das war 2004. Jedoch hielt es uns nicht lange an dem Ort! Wir wollten Veränderung!

So kamen wir auf die Idee in ein wirklich kleinen Ort namens Röslau zu ziehen. Es war eigentlich keine schlechte Wahl, jedoch stellten wir sehr schnell fest, dass die Fahrkarten in dem Gebiet doch recht teuer waren! Und auch in Sachen Lebensmittelläden war Röslau nicht preiswert. Jedes Mal nach Marktredwitz zu fahren, fanden wir nicht so toll! Ein Pluspunkt für Röslau war jedoch, dass es von Obstbäumen dort nur so wimmelte! Jedoch hielt es uns dort auch nicht länger als 3 oder 4 Jahre! Wir zogen also wieder um... Und mussten feststellen, dass das Arbeitsamt in Marktredwitz nur 100 km Umkreis bewilligte! Ich schaute mich im Internet um und fand Plauen!

Unser Fazit für Röslau: Für den Ort sollte man besser ein Auto haben!

In Plauen, fanden wir bessere Bedingungen vor! Zum Beispiel Arbeitsamt und Straßenbahn.Auch kulturell hatte Plauen mehr zu bieten. Aber leider gab es auch hier ein ABER! Und zwar extrem nervige Nachbarn auf STASI-Basis, die ihre Nase in alles steckten! Auch war die Hauptstraße nebenan leider sehr laut! Mit Feuerwehr usw! Also beschlossen wir, doch noch einmal umzuziehen...

Unser Fazit für Plauen: Wir mögen STASI-Leute nicht!

Es zog uns nach Bad Dürrenberg. Eine wirklich nette kleine Stadt, die fast alles hatte. Alles, bis auf das Arbeitsamt, welches in Merseburg war. Die Fahrt dort hin, dauerte eine halbe Stunde mit der Straßenbahn 5. Wir mochten unsere kleine Wohnung sehr! Sie war preiswert und zentral gelegen. Da die Wohnung jedoch in Fremdvermietung war und es dem Vermieter irgendwann egal war wer dort wohnte, kam auch da wieder etwas, was wir überhaupt nicht leiden konnten! DROGEN und laute Musik! Und obendrein noch Stromklau, Polizei und Gezänk im Treppenhaus! Da sind wir dann abgetickt! Wir kickten alle unsere Sachen und kündigten die Wohnung.

Unser Fazit für Bad Dürrenberg: Leider war das Arbeitsamt so weit weg! Und leider wurden Spinner in das nette kleine Haus, wo wir wohnten, einquartiert!

Nach einer wirklich langen Suche kamen wir in Heidelberg an. Dort landeten wir im Emmertsgrund, wo uns schon sehr schnell klar wurde, dass es nur eine Übergangswohnung sein würde! Es war uns dort zu laut, zu dreckig und zu kaputt! Das einzige was wir dort gut fanden, war der Wald in der Nähe. Naja, und vielleicht noch die Straßenbahn. Aber dafür musste man mit dem Bus runter fahren, weil die Deppen dort bei der Stadtplanung die Straßenbahn nicht nach oben gelegt hatten...

Ein Fazit hatten wir in Sachen Heidelberg gezogen! Wir wollten in keine Hochhaussiedlung mehr! Und das haben wir zum Glück auch mit unserem bisher letzten Umzug erreicht!

Unsere Wohnungswanderung führte uns nach Aschersleben. Dort fanden wir eine niedliche kleine Wohnung, die all unseren Anforderungen entsprach. Es ist schön ruhig hier, alle Räume haben Fenster, das Haus hat einen Fahrstuhl, es sind Einkaufsläden in der Nähe, es gibt ein Kino usw usw usw! Und sollte mal was mit einem von uns sein, so ist im Haus ein Altenpflegeheim, wo sie uns bestimmt helfen können!

Fazit allgemein: Inzwischen sind wir so müde geworden, dass wir sogar unser Deutschlandticket gekickt haben! Und es steht in den weit entfernten Sternen, ob wir noch einmal umziehen werden! Wenn wir gewusst hätten, dass wir nicht sehr viel zum Leben brauchen, dann hätten wir jede Menge Geld gespart! Minimalismus ist schon eine tolle Sache!

Unsere Maskottchen Muhkuh und Nini.