Was wir alles erlebt haben!

Familientreffen Februar 2023


Nach vielem Hin und Her war es endlich soweit: das Treffen mit Mama, Netti und Hinni sollte nun endlich statt finden. Die geplante Zeit war vom 16.02. bis 19.02.2023. Wir waren ganz aufgeregt und auch ziemlich besorgt, ob alles gut gehen würde.

Der Donnerstag kam und wir fuhren zum Heidelberger Bahnhof, wo wir in den Flixtrain einstiegen. Zum Glück fuhr dieser durch, ohne dass wir umsteigen mussten. Die Zeit verging schnell und wir hofften schon, dass wir ohne Probleme in Hamburg eintreffen würden. Aber leider wurde daraus nichts! Ausgerechnet auf dem engsten und unmöglichsten Bahnhof Deutschlands ging nichts mehr! Die Rede ist von Uelzen. Dort sind die Bahnsteige sowas von eng! (Hundertwasser Bahnhof!) Ganz zu schweigen vom Tunnel, wo man durch muss um zu den anderen Gleisen zu gelangen!

Wegen eines Polizei Einsatzes war von da an die Strecke für über 2 Stunden gesperrt! Mein Mann rief dann im Hotel an um Bescheid zu geben, dass wir später kommen. Er bekam zu hören, dass ja keine Buchung über die Buchungsnummer von uns vorliegen würde. Schock!!!
Zum Glück fand er uns aber nach langem Suchen doch noch unter dem Namen und sagte meinem Mann, das alles klar wäre und wir kommen könnten wann wir wollten. Wie gut, dass er das sagte, denn wir waren am Freitag erst gegen 2.00 Uhr morgens im Hotel. Wir waren wirklich müde, aber konnten nicht gut schlafen. Das lag wohl an der ganzen Aufregung.

Am selben Tag um 13 Uhr trafen wir uns dann im Schweinske Restaurant. Zum Glück hatte uns die Reinigungskraft vom Hotel vorher geweckt. Sonst wären wir glatt zu spät gekommen! So jedoch waren wir pünktlich da und das Essen war lecker und die Zeit dort war mit viel Gelächter schnell vergangen. Nach dem Essen ging es dann zu Mama wo wir noch etwas Wichtiges zu besprechen hatten. Was es war, wussten wir zuerst nicht und so traf uns die Nachricht wirklich sehr tief! Ganz besonders mich, da es um meinen Sohn ging. Nachdem darüber gesprochen worden war, wurde es aber doch noch sehr fröhlich.

Als wir dann abends ins Hotel fahren wollten, trugen wir die Mützen, die wir von Netti geschenkt bekommen hatten. Als sie diese sah, freute Sie sich sehr darüber. Mein Schatz meinte nur, die kämen ja von seiner Lieblingsschwägerin, deswegen sollte man diese auch tragen. (auch wenn Sie nicht Partnerlook sind). Meine Schwester spreizte daraufhin ihre Arme und sagte dann: „Komm mal her, mein Schwager!“ und nahm ihn erst mal richtig in den Arm. So ist meine große Schwester halt. Mein Schatz hat das selbstverständlich genossen, da er jetzt auch wusste, dass meine Schwester nicht mehr böse auf ihn war, denn in der Vergangenheit war er ein bisschen über die die Stränge geschlagen.

Im Hotel angekommen, hatte es lange gedauert bis wir einschlafen konnten, da uns zu viel durch den Kopf ging. Am nächsten Morgen waren wir dann noch im Billstedt Center schoppen. Danach ging es dann wieder zu Mama, die am Samstag Geburtstag hatte und verbrachten einen schönen Tag. Mit viel Essen versteht sich! Was Mama, Netti und Hinni so in sich hinein futterten … Wahnsinn! Der Abschied war selbstverständlich wieder mit vielen Umarmungen für mein Schatz der braucht das ja wie Medizin! Aber da es ja von Herzen kommt ...

Selbstverständlich werden wir uns jetzt öfters treffen, nachdem wir uns wieder vertragen haben. Das war ja unsere größte Sorge das es wieder in die Brüche geht, deswegen hat es ja auch so lange gedauert mit dem Treffen.

Während all der Zeit hat sich Hamburg von seiner tollen Seite gezeigt…. Schmuddelwetter!!! Und zwar vom Feinsten! Wir waren die ganze Zeit durchweicht! Wo wir wieder zurück in Heidelberg waren, da schien die Sonne wieder! Hätte die nicht in Hamburg scheinen können?

Nun ja! Jedenfalls wird es wieder mehr Besuche geben!

Gaming Stühle von XXXL Lutz


Schon seit längerer Zeit spielten wir mit dem Gedanken uns eine neue Sitzgelegenheit zu besorgen, da unsere Sessel richtig fürchterlich aussahen. Damit wir nicht die schlimmsten Flecken sehen mussten, hatten wir sie immer mit einer Decke abgedeckt gehabt. Dazu kam noch, dass sie schon völlig durchgesessen waren, dank unserer Reitsport-Übungen… hust hust...usw usw. Demzufolge entschlossen wir uns, sie auf dem Sperrmüll zu entsorgen, denn sie hätten nur im Weg gestanden, wenn wir neue Stühle finden. Die Frage war jetzt nur noch, bei wem wir sie kaufen wollten und welche es sein sollten.
Glücklicherweise gab es darauf eine Antwort! XXXL Lutz hatte eine neue Filiale hier in Heidelberg eröffnet und neugierig wie ich war, schaute ich auf deren Webseite. Da wir immer schon ein Fan von Gaming/PC Stühlen waren, fiel unsere Wahl nicht schwer! Und da sie mehrere zur Auswahl hatten, fuhren wir hin um sie uns anzuschauen.

Einer von den Gaming/PC Stühlen gefiel uns besonders gut und mein Mann zog los um eine Verkäuferin zu finden. Nach kurzer Zeit kamen beide und als wir der Verkäuferin sagten, dass wir gerne zwei von den Gaming/PC Stühlen haben wollten, wurden wir informiert, dass diesem im Lager in Mannheim wären und wir sie dort abholen oder liefern lassen könnten, denn sie hätten kein Lager hier in Heidelberg. Dass mit dem Abholen ging gar nicht, da wir kein Auto haben. Und in Sachen Lieferung hätte es eine Woche gedauert….. Da wir nun aber zwei neue Stühle brauchten, brachte sie den Kommentar, dass wir ja nebenan bei MöMa vorbei schauen könnten.
Das taten wir auch! Aber erst, nachdem wir im Restaurant was gegessen hatten, denn wir waren sehr hungrig! Wir bestellten uns einen Salat mit Backhähnchenstücke, da wir nichts Schweres essen wollten. Gesättigt gingen wir rüber zum Möbelmarkt (MöMa) und schauten, ob die welche hatten. Wir wurden fündig und kauften uns zwei Gaming/PC Stühle. Nachdem wir bezahlt hatten und den Kommentar erhielten, dass wir sie an der Warenausgabe 1 abholen könnten, gingen wir dort hin.

Die böse Überraschung kam dann…. Natürlich waren sie verpackt und es waren zwei große, sperrige Kartons, die wir nie und nimmer hätten wegschleppen können! Wir taten das einzig vernünftige in unserer Situation: Wir bauten die beiden Stühle mit viel Gefluche von Seiten meines Mannes zusammen (von wegen, dass er ja 6 Hände bräuchte), denn die Stuhllehnen hatte allesamt schiefe Löcher. Mein Kommentar war da nur noch: Kein Wunder, dass die preislich runter gesetzt waren und obendrein aus dem Sortiment entfernt wurden…. Angesichts dessen war es nicht verwunderlich, dass wir ganz schön viel Zeit brauchten um die beiden Stühle fertig zu bauen.

Als die Stühle dann endlich fertig waren, entsorgten wir noch unseren Müll bei denen und waren froh, dass wir die Kartons nicht zuhause entsorgen mussten. Danach schleppten wir die Stühle, so wie es geplant war, zur Straßenbahn und luden diese ein. Wow! Die Leute schauten uns alle an, als ob wir vom Mars wären! Mann sein Kommentar war dann: Wir bringen unsere eigenen Stühle mit in die Bahn. Endlich zuhause angekommen, waren wir glücklich, dass wir uns dazu entschieden hatten, die Stühle zu kaufen. Und es ist ein Genuss auf ebendiesen zu sitzen!

Natürlich Nackt!

Wie soll es auch anders sein!

FKK-Camping Elsendorp (NL) August 2022


Wie ihr ja inzwischen wisst, lieben wir FKK in Verbindung mit Camping! Da war es doch bestimmt nicht verwunderlich, dass wir unsere zweite Reise im Jahre 2022 in diesem Bereich buchten! Während wir so im Internet suchten, fiel unser Augenmerk auf die Niederlande. Dort fanden wir einen interessanten FKK-Campingplatz nahe einem kleinen Örtchen namens Elsendorp.
Danach stand die Frage im Raum wie wir am besten dort hin fahren wollten. Nach vielem Hin und Her entschieden wir uns für den Flixbus und buchten dort unsere Plätze für die Hin- und Rückfahrt. Die Hinfahrt war für Sonntags um 1 Uhr morgens geplant. Wir fuhren also samstagabends zur Haltestelle des Flixbusses, die sich als einfach nur hingeklatscht heraus stellte. Nur zwei Bänke und ein Dixi-Klo, was schon bessere Zeiten gesehen hatte, waren vorhanden. Als wir da so eine zeitlang standen, wurde eine Info auf unser Smartphone gesendet, dass sich der Bus um eine Stunde verspäten würde. Unser Gedanke war nur noch: „Na, das fängt ja mal wieder gut an!“ Daraufhin sprach mein Mann aus, was ich dachte. Nämlich, dass er am liebsten wieder nach Hause fahren würde. Ich habe dann aber gemeint, dass es schade wäre, dieses zu tun. Bei all der Warterei musste ich dann dringends auf Klo, so dass ich mich auf das Dixi-Klo traute. Nun ja, es war nicht ganz so schlimm… nur etwas dreckig…. Kurze Zeit später kam der Bus dann endlich und die Fahrt konnte beginnen.

Tja, was soll ich sagen… Das erste was wir im Bus herausfanden, war, dass die angegebenen Sitznummern nicht stimmten! Auf Anfrage meinte der Busfahrer nur, dass wir uns oben hinsetzen sollten, was wir dann auch taten. Wir setzten uns ganz nach vorne und fanden ziemlich schnell heraus, dass die Sitze auch nicht mehr so funktionierten. Aber naja, der ganze Bus klapperte irgendwie und hörte sich an als ob er gleich auseinander fallen würde. Trotz dieser ganzen Dinge bin ich dann doch eingeschlafen. Als ich wieder wach wurde, standen wir auf einem Standstreifen von einer Autobahnauffahrt. Wie es aussah, mussten sie nachsehen, wo sie lang fahren mussten. Uns kam es so vor, als ob wir immer nur im Kreis gefahren waren. Aber irgendwann waren wir dann doch endlich in Nijmegen mit einer satten Verspätung von eineinhalb Stunden! Zum Glück hatten wir noch eine halbe Stunde bis der andere Bus nach Eindhoven kam! Unser Anschluß-Bus war zum Glück pünktlich und ziemlich leer. Er brachte uns dann nach Eindhoven.
In Eindhoven angekommen, erfuhren wir vom Fahrkartenverkäufer, dass einer der beiden Regional-Busse, die wir brauchten um zum Campingplatz zu kommen, sonntags nicht fuhr. Wir kauften dann nur für den einen Bus die Fahrkarte und für Mittwoch dann die andere, denn wir hatten keine Karte für das bargeldlose Bezahlen im Bus. In Gemert, wo wir aus dem ersten Bus aussteigen mussten, ließen wir uns ein Taxi rufen, denn die letzten 7 KM wären bei der Hitze der absolute Horror geworden! So ganz nebenbei haben wir uns dann gefragt, was die gesamten 27 KM mit dem Taxi gekostet hätten, wenn die 7 KM schon 40 € kosten... Mein Schatz bekam das Gruseln bei dem Gedanken! Aber nun ja, wir waren endlich da, wo wir hin wollten und das war ja wichtig! Wir waren allerdings etwas zu früh da, denn das kleine Häuschen war noch nicht fertig gesäubert.

Das hatte uns allerdings nicht davon abgehalten unsere Klamotten auszuziehen und nackt in den See rein zu hüpfen! Aber wir haben ziemlich schnell festgestellt, dass der Natursee nicht so unser Ding war. Es waren uns zu viele Pflanzen da drin. Ich hing dauernd mit den Füßen an denen fest! Mein Schatzi war dafür ja wieder in seinem Element! Er hatte natürlich alle Frauen, ob Jung oder Alt, gescannt. Wie ihr ja wisst, braucht er das wie süße Medizin! Er meinte dann zu mir dass die holländischen Frauen viel hübscher seien, da sie unten ein Busch haben und nicht so wie die deutschen Frauen, die oft unten rasiert sind, weil es Mode ist. Dieser Freche Bengel!!

Was uns hier auch auffiel, hier waren sogar die Toiletten nicht getrennt, so wie es in Deutschland der Fall ist, was echt vom Vorteil ist, wenn man nicht weiß ob man Männlein oder Weiblein ist! Aber es macht ja auch Sinn, wenn es beim FKK Sammelduschen usw gibt, da konnte man sogar nackt in die Rezeption oder in den Laden gehen. Da sind die viel offener! In Deutschland musste man dort immer ein Handtuch haben, was nervig war.

Als wir dann so auf dem Gelände spazieren gingen, lag eine Frau dem Bauch nach unten auf einer Liege, die am Wegesrand stand. Ich war so gebannt, dass ich zu meinem Schatzi meinte: „Guck mal, die Frau liegt aber sehr paarungsbereit dort!“ Daraufhin schaute mein Schatzi mich verblüfft an und meinte dann nur noch ganz trocken: „Ja da rechts liegt noch so eine.“ (die ich nicht gesehen hatte da ich auf die erstere fixiert war). Sein nächster Kommentar war dann: „Wenn es ein Baggersee gewesen wäre, hätte ich mich auf sie daraufgelegt.“ Ja, so ist mein Frecher Schatz, er lässt nichts anbrennen, aber er darf es ja auch solange ich es weiß stört es mich nicht. Bei uns heißt es ja Bekanntgehen und nicht Fremdgehen! Und bei molligen oder rothaarigen Frauen sagt er sowieso nicht Nein. Nach ein paar Tagen war der Urlaub auch wieder zu Ende, den wir natürlich genossen haben, da wir es einfach lieben nackt zu sein.

Mit den beiden Bussen ging es dann zurück. Zuerst nach Gemert, umsteigen und dann weiter nach Eindhoven. Die ganze Zeit über hatten wir dann überlegt ob wir mit der Bahn zurück fahren wollten, wenn es nicht zu teuer wäre. Der Preis überzeugte uns und wir kauften uns die Tickets für den Zug um bis an die Grenze zu kommen. Danach waren ja unsere anderen Tickets gültig. Wir wollten nicht erst bis abends auf den Bus warten und dann noch 3 Std auf einer Hauptstraße in Nijmegen auf den Anschlussbus warten. Die Züge in Holland sind recht günstig, hätten wir das bloß vorher gewusst. Ein Nachteil hat es aber: Bus und Bahntickets kann man nur am Schalter in Bar bezahlen. In den Bussen oder am Automaten nur mit Karte.

Interessant fanden wir auch, dass es in den Niederlanden keine Pflicht mehr ist, eine Maske zu tragen! Im Gegenteil! Es war gruselig-lustig, in den deutschen Zug einzusteigen und den Schaffner brüllen zu hören, dass die Leute ihre Maske aufsetzen sollen! Deutschland ohne Worte.

Die Rückfahrt war dann aber sehr schön. Wir sind am Rein entlang gefahren über Remagen und die Lorelei haben wir auch gesehen. Wir freuen uns schon auf den nächsten FKK Trip. Ist halt unsere Welt.

FKK Campingplatz Dreiländer Eck 2022


Wie wir schon in anderen Geschichten geschrieben haben, lieben wir es nackt herum zu rennen. Und da dem so ist, wollten wir unbedingt an einem Ort Urlaub machen, wo dieses möglich war.
Wir suchten also im Internet nach etwas passendem und fanden zwei Campingplätze, die uns gefielen:

1. den Freizeitpark für Naturisten Dreiländer-Eck, ein FKK Campingplatz in der Nähe von Neuburg am Rhein
2. einen weiteren in Luxemburg namens DeReenert.

Wir entschieden uns für den ersteren. Da wir mehr Informationen haben wollten, schauten wir auf deren Webseite nach und fanden das Bubble-Tent. Da mir dieses Zelt wegen seines spacigen Aussehens gefiel, buchten wir es. Mann wollte lieber ein Holzhaus haben … Ich hätte besser auf ihn gehört…. Dazu später mehr!

Als wir dort ankamen, nach langer Bahnfahrt und einem Spaziergang in der Sonne, wurden wir herzlich begrüßt und zum Zelt gefahren, mit einem Golf-Buggy, den ich mit meinem Gewicht erst einmal kräftigst zum Wackeln brachte. Am Zelt angekommen, erhielten wir eine Einweisung, wie wir das Zelt zu behandeln hatten, damit es nicht zusammenfällt. Als erstes die eine Schleusentür auf, reingehen, hinter uns wieder zu machen und dann die andere Tür auf. Schon bei der ersten Tür kam uns ein Schwall sehr heißer Luft entgegen, was für den Kommentar sorgte, dass es besser ist, tagsüber nicht im Zelt zu sein! Und ja … Es war wirklich heiß da drin! So heiß, dass wir da drinnen gegrillt worden wären! Und das trotz der Klimaanlage! Zum Glück kühlte es aber abends ab, so dass wir dann doch noch schlafen konnten.

Aber vorher haben wir natürlich den Badesee, der dort ist, benutzt! Das war herrlich! Und das alles ohne Klamotten! Natürlich haben wir das sehr genossen! Vor allem Mann! Er hat alles ganz genau gescannt, was da so herumlief und das eine oder andere Mal ist ihm morgens um 6 Uhr schon ein weibliches Wesen in der Sammeldusche über den Weg gelaufen, die ihn angrinste. Nun ja, ich hab natürlich auch geschaut! Ich bin ja kein Unschuldslamm!

Eigentlich wäre es normal gewesen, wenn ich das hätte ausbaden dürfen! Aber dank unserer recht heftigen Sonnenbrände fiel die Stabilitätsprüfung des Bettes im Zelt aus! Aber aufgehoben ist nicht aufgeschoben, wie mein Mann so schön zu sagen pflegt!

Alles in allem war es eine schöne Zeit! Und selbst Muhkuh hatte ihr Vergnügen! Denn: Während wir uns so tagsüber am See aufhielten und uns mit Schwimmen abkühlten oder kühle Getränke tranken, hatte es sich Muhkuh tagsüber in einem der Sitze bequem gemacht und gelesen oder Chips gegessen. Oder sie hat Ameisen gezählt!

In diesen Tagen haben wir wieder einmal festgestellt, dass wir genauso leben wollen! Ohne Klamotten herumrennen und Spaß haben! Aber für sportliche Aktivitäten, wie Tennis oder Bogenschießen, die es dort gab, war es uns zu warm! Ganz nett fanden wir aber den Streichelzoo, wo es mal eine andere Erfahrung war, nackt im Zoo herumzulaufen!

Besuch im Leipziger ZOO


An einem sonnigen Morgen grübelten wir darüber, was wir denn so unternehmen wollten und kamen auf den Gedanken, dass Leipzig ja einen Zoo hat. Da wir gerne in Zoo‘s gehen, machten wir uns auf den Weg um den Leipziger Zoo zu besuchen. Dort angekommen, stellten wir fest, dass der Zoo nicht grade klein ist. Das hatte zur Folge, dass wir nach einigem Herumwandern ganz schön hungrig wurden.

Wir fanden ein nettes Restaurant mit Terrasse und toller Aussicht und entschieden uns dort gemütlich ein Stück Kuchen zu essen. Es dauerte nicht lange, da kamen richtig freche Spatzen angeflogen und fingen an die Krümel aufzupicken. Zuerst waren es nur die auf dem Boden. Doch einer von denen war besonders mutig und flog auf den Tisch um dort weitere Krümel zu verspeisen. Eigentlich wollten wir diesen frechen Federball ja verscheuchen, aber wir hatten zu Recht die Vermutung, dass der Kleine genau wusste, dass wir es nicht tun würden.

Jedenfalls dauerte es nur ein paar Sekunden, bis seine Kumpanen auch auf dem Tisch landeten und Krümel haben wollten. Diese waren aber nicht genug, so dass sie sich unseren Tellern näherten um welche zu stiebitzen. Dem Frechsten von ihnen gelang es, was uns ein bisschen zu weit ging. Wir hatten dann die Idee, ein paar Krümmel woanders hin zu legen. Auf einmal stürmte eine Verkäuferin zu uns und motzte uns voll das wir ja die Tiere nicht füttern sollten. Wir meinten dazu nur, dass die doch von alleine hier her kommen und es gewohnt sind, Krümel zu bekommen.

Zum Glück hatten wir schon unseren Kuchen aufgegessen gehabt! Wir wollten grade zur Kasse gehen um zu bezahlen, da stürmte die Frau wieder zu unserem Tisch und räumte ab. Ganz ehrlich: So schnell haben wir noch nie jemanden den Tisch abräumen sehen!

Unser Fazit war: Das ist auch eine Art jemanden zu zeigen das sie jetzt gehen sollen! Wir haben uns nur gewundert die Frau ist eigentlich falsch dort weil wer im Zoo arbeitet sollte auch tierlieb sein.

Den Zoo an sich fanden wir jedoch ganz nett.

Der Weißkohl Einkauf


Neulich war es wieder soweit: Wir hatten Hunger auf Weißkohl! Da wir keinen im Haus hatten, war ein Einkauf unumgänglich. Wir nahmen unseren Rucksack und gingen zuerst nach Aldi. Die hatten jedoch keinen. Weiter ging es zum nächsten Geschäft: Netto. Die hatten ebenfalls keinen.

Das verwirrte uns zutiefst, da doch die Kohlsaison angefangen hatte! Wir also weiter nach Edeka. Dort fanden wir dann endlich den gewünschten Weißkohl und nahmen gleich zwei davon mit.

Tja, da standen wir nun an der Kasse und warteten darauf, dass wir unseren Weißkohl bezahlen konnten, was etwas dauerte weil vor uns noch ein paar Leute waren. Es kam was kommen musste: Es wurde eine neue Kasse geöffnet. Und das ausgerechnet von der süssen rothaarigen Mitarbeiterin, die mein Mann so toll findet! Da war mein Mann dann am Überlegen ob wir nicht die Kasse wechseln sollten.

Da wir aber schon unsere Ware auf dem Verkaufsband hatten, wollte ich das nicht mehr! Wir waren immer noch am Debattieren, als wir zufällig mitbekamen, wie besagte rothaarige Mitarbeiterin wieder verschwand und sich eine niedliche blondhaarige Mitarbeiterin hinsetzte, die ich persönlich hübscher fand und auch immer noch finde!

Der Gesichtsausdruck von meinem Mann war einfach nur urkomisch und wir lachten die ganze Zeit auf dem Weg nach Hause darüber.

Inzwischen arbeitet keine der beiden niedlichen Frauen mehr bei EDEKA. Mein Mann ist darüber ganz traurig. Ich jedoch habe da eine weitere niedliche Frau entdeckt, die mein Mann doch glatt übersehen hat! Das erheitert mich zutiefst!

Das Einkaufscenter


Da wo wir zuletzt wohnten, gab und gibt es ein Einkaufscenter. Wie in jedem Einkaufscenter, gibt es auch dort Geschäfte für Hygieneartikel und anderes. In diesem Falle war es Rossmann. Bei Rossmann gibt es Paysafecards. Ich benutze diese sehr gerne, da sie wirklich schnell sind, wenn man bei einem Online-Spiel was investieren will. Zwei Geschäfte weiter war Aldi, wo wir hin und wieder einkauften.

Nun hatte mein Mann die Angewohnheit zu sagen, dass er nach Aldi geht. Ich dachte mir nichts dabei und wunderte mich immer, dass er mit einer Paysafecard wieder kam. Das Spielchen trieb er so drei- bis viermal mit mir, bis ich es endlich kapierte!

Natürlich nicht hintereinander, sonst hätte ich das wohl eher gemerkt ... Auf jeden Fall klingeln mir immer wieder die Ohren, wenn er wegen diesem seinem Vergnügen in Gelächter ausbricht...

Und erst recht, nachdem er hier, wo wir jetzt wohnen, einen Rossmann entdeckt hat! Letztens meinte er zu mir, dass er jetzt immer sagen wird, dass er nach Edeka geht, weil er ja sooo gerne wegen der Rothaarigen nach Edeka einkaufen geht. Das ist bestimmt gewollt vom Betreiber des Edeka-Geschäftes hüsche Frauen zu haben.....

Was in Wirklichkeit passiert, kann man sich dann denken....

Der Elfentrank


Ja ja, die Weihnachtszeit ist doch eine schöne Zeit! Zumindestens dann, wenn einem was Witziges passiert. Diesmal war ich ins Visier geraten; und meine Vorliebe für Schmalzkuchen - auch Kräppelchen genannt!

Mein Mann und ich waren schon lange auf der Suche nach besagtem Gebäck, denn wir hatten es lange nicht mehr gegessen. Unsere Freude war demnach groß als wir in Halle eine Weihnachtsbude mit dem Gebäck fanden. Besagte Weihnachtsbude hatte auch Getränke, was bei mir immer gut ist, da ich unterwegs neuerdings immer Durst habe.

Und da stand sie! Caprisonne Elfentrank!

Als wir dem schnuckeligen Verkäufer sagten, dass wir gerne eine davon hätten, meinte dieser, dass das eigentlich nur für Kinder wäre.

Kommentar von Mann: Das ist dann ja genau das Richtige für meine Frau!

Das war doch wieder einmal typisch mein Mann! Mein Kommentar daraufhin war nur noch, dass ich doch überhaupt garnicht wie eine Elfe aussehe, woraufhin der schnuckelige Verkäufer das Grinsen anfing, da er bestimmt den gleichen Gedanken gehabt hatte!

Ein paar Tage später waren wir nochmal dort und haben aber vergeblich nach dem Elfentrank Ausschau gehalten. Es war keiner mehr da, aber eine kleine Tüte mit Kräppelchen haben wir uns trotzdem geholt. Und uns natürlich wieder mit dem Puderzucker eingepudert, wie sonst auch!

Die Waschmaschine hat sich gefreut!


Der Schokoladenbonbon


Die Weihnachtszeit ist bekanntermaßen eine stressige Zeit! Dass einem da aber auch lustige Sachen passieren können, ist ebenfalls bekannt. So weiß ich zum Beispiel, dass mein Mann mir gerne hin und wieder etwas vom Naschkram weg stiebitzt. Dieses Mal waren die Schokobonbons mit Nüssen ins Visier geraten, die wir beide so lieben.

Wie alles, was ich gerne esse, lagen auch besagte Schokoladenbonbons ganz nah bei mir, so dass ich nach ihnen greifen konnte wenn ich wollte. Mein Mann jedoch muss dafür um den Tisch herum, was er auch dieses Mal tat.

Er grabschte nach dem Schokoladenbonbon ... und dann hörte ich ihn fluchen wie ein Kutscher, der unsanft im Pferdemist gelandet ist! Zuerst wusste ich garnicht was eigentlich los war, bis ich mir selber eine davon nahm und feststellte warum er fluchte.

Die Schokoladenbonbons waren weich geworden! Schuld daran war der Lüfter von meinem kleinen Laptop. Dort ist es sehr warm und die Schokoladenbonbons lagen sehr dicht dran.

Wir haben beide sehr gelacht! Ob er allerdings das Stibitzen sein lässt, wage ich zu bezweifeln!

Unsere Laptops haben inzwischen das Zeitliche gesegnet. Demzufolge sind meine geliebten Schokobonbons überhaupt nicht mehr sicher vor meinem Mann...

Das zweite Tattoo


Jetzt ist es also doch noch passiert! Ich habe nun ein zweites Drachentattoo... Und das obwohl es sich auch diesmal wieder anfühlte als ob mir jemand mit Vergnügen die Haut abrupfen würde! Naja, ich will mich nicht beklagen, denn er ist wirklich hübsch geworden! Er hockt nun auf meinem rechten Oberarm und leuchtet in einem schönen Blau.

Bei meinem Mann sah das alles ganz anders aus! Er hat es genossen von einer Frau tätowiert zu werden. Die Tätowiererin meinte nur zu ihm, dass er ja völlig ruhig dort lag. Wenn die wüsste wie er das genossen hat! Später sagte er zu mir vor der Tür, dass es teilweise richtig heftig zwirbelte. Aber dann kam bei ihm der Gedanke wieder: "Genieße das doch mal! Deine andern Tattoos haben alles Männer gemacht! Da ist es doch mal was Besonderes von einer Frau gequält zu werden!"

Nun ja.... DAS ist auch eine Möglichkeit den Schmerz zu unterdrücken.^^

Wie kam es eigentlich dazu, dass ich mich breit schlagen ließ? Nun ja, wir haben da unsere kleine Homepage. Und da sie -Drachenweyr- heißt, da überlegten wir uns, dass es doch nett wäre, wenn wir ein Drachentattoo als Logo hätten.

Auf jeden Fall freuen wir uns schon darauf, wenn wir unser neues Tattoo beim Baden zeigen können. Natürlich ist es im Partner-Look. Naja, nicht ganz! Sein Drache ist in grün und meiner ist in blau. Aber die Form ist gleich und das war uns wichtig!

Halbes Hähnchen


Neulich hatten wir wieder Hunger auf ein halbes Hähnchen und da bei Lidl immer ein Hähnchenwagen steht, gingen wir dort hin und kauften uns eines nachdem wir bei Lidl waren.

Bei Lidl arbeitet eine weitere hübsche Rothaarige, an der mein Mann nicht vorbei gehen kann ohne diese anzulächeln. Diese lächelte frech zurück, was Natur Rothaarige Menschen gerne tun, wenn sie aufeinander treffen! Das scheint in ihrer Natur zu liegen... Das er das gut findet ist ja klar und jetzt geht er sehr gerne zu Lidl einkaufen.

Ja, ja mein Mann und seine Natur Rothaarigen Frauen......da vergisst er alles!

Leider steht der Hähnchen-Wagen am Donnerstag nicht mehr bei Lidl. Er ist nur noch freitags auf dem Parkplatz vor Netto. Und obendrein ist der Preis ganz schön nach oben gegangen....

Ostern


Nun haben wir doch tatsächlich die Osterschokolade vergessen!

Das kommt davon, wenn man sie in die Schublade mit den Strümpfen rein legt! Da schauen wir nämlich nicht so oft rein, weil wir grundsätzlich nackt in der Wohnung rumlaufen. Da brauchen wir nicht jeden Tag neue Strümpfe anziehen und somit schauen wir auch nicht immer in die Sockenschublade rein.

Naja, ein Gutes hat es ja gehabt! Wir hatten noch in der Woche Schokolade!

Knallpilze!


Eine Reise zu planen ist etwas Schönes! Diese dann auch anzutreten, ist noch viel schöner! Und wenn einem dann noch was Lustiges passiert, dann ist das das Sahnehäubchen obendrauf!

So geschah es in Prag, wo wir einen kleinen Urlaub machten. Wir fuhren mit Bus und Bahn durch die ganze Stadt. Natürlich ließen wir die Innenstadt und die berühmte Brücke nicht aussen vor! Das gehört selbstverständlich dazu, wenn man in Prag ist.

Wie es halt so ist, macht die Herumfahrerei und das Spazierengehen hungrig und wir suchten uns ein nettes Restaurant. Hmmm.... ich weiß nicht mehr, was wir aßen. Ich weiß nur noch, dass wir irrsinnig viel Cola-Fanta-Mix tranken. Wir beschlossen, dass wir noch einen Spaziergang machen wollten, da wir uns so aufgebläht fühlten.

Als wir grade wieder auf dem Rückweg zum Hotel waren, sprach uns ein Einheimischer an. Er fragte nach Geld.... und in dem Moment, wo er es tat, da ließ mein Mann einen solchen Knallpilz -Furz- los, dass wir zuerst allesamt erschrocken waren. Das allerdings dauerte bei uns nur eine Millisekunde! Dann mussten wir so heftig lachen, dass uns die Rippen weh taten und die Lachtränen liefen!

Der Einheimische jedoch fand das überhaupt nicht witzig! Er ließ eine Schimpftirade vom Feinsten los und ging dann weg. Nun ja... wir brauchten keinen Übersetzer für die Schimpfworte, die er vom Stapel ließ! Das Wort -Drecksau- dürfte noch das harmloseste Wort gewesen sein, was er benutzt hatte! Und ja.... wir mussten wieder darüber lachen...

Am nächsten Tag sind wir dann wieder zurück nach Hause gefahren mit dem Gedanken, dass es ein schöner Urlaub gewesen war, an den wir gerne zurück denken werden! Tatsächlich müssen wir auch heute noch darüber lachen, obwohl schon einige Jahre ins Land gegangen sind.

Bulgarien 2019


Wir mussten einfach weg aus unserem Umfeld, also buchten wir 1 Woche Varna in Bulgarien für Anfang Mai. In Varna haben wir viel unternommen um mal den ganzen Stress zu vergessen, was auch geholfen hat. Wir waren froh, dass wir das Hotel in der Stadt hatten und nicht in der Touristen-Hochburg am Goldstrand! Wir waren neugierig und hatten es uns angeschaut ... Ohne Worte! Einfach nur gruselig!

Dann waren wir unter anderem im Zoo, im Aquarium oder in den vielen großen Einkaufcentern, die mehr Spielezentren als Einkaufzentrum waren! Baden im Schwarzen Meer waren wir natürlich auch. Als die Woche um war, fuhren wir nicht zum Flughafen sondern zum Bahnhof und kauften ein Ticket nach Sofia, wo wir auch noch etwas bleiben wollten. Es wurde dann ca eine Woche daraus, weil es uns dort gefiel.

Wir fuhren also mit dem Zug quer durch Land nach Sofia, denn Deutschland war uns zu dem Zeitpunkt egal. Als wir dann in Sofia ein günstiges und wirklich schönes Hotel gefunden hatten, kotzte Mann erst mal auf die Straße, da er einen Sonnenstich während der Zugfahrt bekommen hatte.

Danach gingen wir zum Hotel und machten es uns dort gemütlich. Mann stellte sehr schnell fest, dass der Fernsehkanal 77 ja sehr Interessant war für Männer (Dauer Porno Kanal: die Bulgaren stehen wohl auf Sandwich, da die Filme alle immer gleich waren). Natürlich waren wir dort auch im Zoo, da wir Zoos sehr gerne mögen. Danach haben wir uns die Stadt angeschaut, da das U Bahn / Straßenbahn sehr günstig war. Bulgarien ist in Sachen Veranstaltungen sehr günstig aber die Lebensmittelpreise sind im Schnitt 50 Cent bis 1 € teurer als hier.

Nun war es Zeit nach Deutschland zu kommen also kauften wir uns ein Bus Ticket nach Wien. Wir fuhren über Ex-Jugoslawien und fanden, dass dieses Land echt gruselig ist! Jedenfalls haben wir da ziemlichen Bammel bekommen, als wir über die Autobahn fuhren. Und an der Grenze haben wir erstmals 3 Stunden gewartet, bis die mal Bock hatten zu arbeiten!

Danach ging es weiter nach Budapest in Ungarn. Wow, ist das Land flach!! Die Fahrt dauerte aber nicht lange, bis wir an der österreichischen Grenze waren. Der Weg nach Wien war dann auch nicht mehr weit. Als wir dort an kamen, haben wir uns gefragt ob die Bushaltestelle dort eine alte Waschanlage war! OMG. Wir schauten uns noch ein bisschen in Österreich um, aber es gefiel uns dort nicht.

Also fuhren wir weiter nach Deutschland. Dort angekommen, beschlossen wir neu anzufangen und fanden Unterstützung. Durch diesen Neuanfang fanden wir eine neue Wohnung in Heidelberg.

Das war unsere Reise nach Bulgarien, die Spaß gemacht hatte! Muhkuh hatte es dort auch gefallen!

FKK-Verein Itzehoe 2019


Sommer/Herbst 2019 machten wir ein Kurzurlaub am Wochenende auf dem FKK Vereinsgelände in Itzehoe.

Anfangs waren die dort sehr misstrauisch, aber nach dem Mann ihnen erzählt hatte, dass er nebenan in der Kaserne gedient hatte, war das Eis gebrochen und sie waren danach sehr freundlich. Es war sehr schön dort nackt über das Gelände zu laufen und morgens, wenn man aufwachte, die Tiere zu hören. Mann hatte natürlich wieder viel zu schauen , was die Frau wieder ausbaden musste. Aber Sie macht es ja gerne, weil Sie ihn lieb hat. Aber mit Fremdgehen haben wir ja auch keine Probleme.

Als die unser Zelt sahen, schauten sie uns schräg an und sagten dann zu uns, dass wir doch lieber auf den Liegen in Ihrem Vereinshaus schlafen sollten. Was wir nach einigem Zögern dann dankend angenommen haben da unser altes Zelt wirklich klein war. Wir haben uns danach ein Größeres gekauft. Sollten wir wieder einmal im Norden sein, werden wir bestimmt dort wieder Übernachten da es ja günstiger ist als im Hotel und es einfach schön ist nackt herum zu laufen. Vielleicht können wir ja mal unsere Neuen Freunde davon überzeugen mitzukommen. Das wäre bestimmt lustig!

Kurztrip nach London 2019


Wir wollten unbedingt mal London besuchen und fuhren deswegen nach Frankfurt, wo von dort aus abends der Bus nach London ging.

Als wir dann ca 5.00 Uhr morgens auf der Fähre, die in Calais vor Anker lag, waren und über den Ärmel Kanal fuhren, wunderten wir uns sehr, was die Leute sich schon um die Zeit an Essen reinziehen konnten. Wir waren schon sehr lange nicht mehr auf einer Fähre gewesen, weshalb wir uns auf eben dieser umschauten. In Dover angekommen, ging es dann weiter Richtung London.

In London angekommen suchten wir erst mal unser Hotel auf, welches wir gebucht hatten. Es war recht preiswert gewesen, demzufolge erwarteten wir auch nicht sehr viel. Es hatte seine guten aber auch sehr schlechte Seiten. Z.B. versuchten die uns mit dem Geld zu bescheißen was wir wirklich nicht gut fanden! Später hörten wir dann, dass solche Hostels sehr oft versuchten Geld abzuzocken! Wir haben bereits unsere Lehre daraus gezogen und werden nur noch vor Ort bezahlen! Mit Quittung usw.!

London ist echt interessant! Z. B. Gibt es dort keine Damen oder Herren WC oder Duschen sondern da geht alles zusammen in ein Raum. Was so manch einem ja verwundert hat, aber wir haben damit ja keine Probleme uns vor anderen auszuziehen und uns zu zeigen.

Wir haben uns viele Sehenswürdigkeiten angeschaut, da für Touristen die Fahrkarten billiger sind als für die Einheimischen. (Was unsern Online Spiel Freund POPI sehr verärgert, da er in England wohnt). Uns gefiel die Stadt, auch wenn wir normalerweise keine Großstadt mögen. Leider gingen die vier Tage schnell herum, so dass wir wieder unsere Sachen packten.

Diesmal ging es mit dem Bus Richtung Ärmelkanal, wo wir mitsamt Bus auf den Zug geladen wurden. Das war eine ganz schön lange und dunkle Fahrt durch den Tunnel. Auf der anderen Seite angekommen, ging es weiter nach Düsseldorf. Dort angekommen, sind wir dann über Umwege zurück nach Heidelberg gefahren wo wir jetzt glücklich seit 3 Weihnachten wohnen.

Und wer weiß: Vielleicht schaffen wir es dann auch noch mal POPI in RL zu treffen. Geplant ist es jedenfalls!

Jedenfalls haben wir endlich auch mal die Tour nach London gemacht, denn die war schon lange überfällig gewesen!


FKK Wanderung Harz 2013


Im Internet gibt es tolle Sachen. Zum Beispiel einen FKK Wanderweg im Harz. Da wurden wir neugierig und wollten uns ebendiesen anschauen! Gesagt getan! 2013 war es soweit: Wir gingen nackt über den FKK Wanderweg.

Gefolgt von nervigen Bremsen, die soviel nackte Haut toll fanden! Aber es war trotzdem einfach nur herrlich den Wind überall auf der Haut zu spüren! Sowas muss man einfach mal mitgemacht haben.

Als wir so vor uns hin wanderten, kamen wir an einen Baggersee, der zum Baden geeignet war. Wir kühlten uns ab und setzten uns dann auf die Bank, die dort stand. Es dauerte nicht lange, bis wir die Bank einer Stabilitätsprüfung unterzogen. Sie war in keinem guten Zustand und wackelte ganz schön heftig, was uns zum Lachen brachte.

Wir waren so mit einander beschäftigt, dass wir das Umfeld nicht mehr warnahmen. Uns war es echt egal ob da einer zuschaut / Filmt oder vorbei geht. Es hätte uns aber auch nicht gestört wenn der/die mitgemacht hätten.

Gegen Abend suchten wir uns dann ein ruhiges Plätzen am Waldrand, wo wir unsere Schlafsäcke aufschlugen. Am See konnten wir ja nicht bleiben da dort zu viele Bremsen usw. waren.

Am nächsten Tag ging es über Umwege wieder zurück nach Hause.

Hochzeitsreise nach Irland Januar 2005


Nach unserer Hochzeit im November 2004 beschlossen wir nach Dublin zu reisen. Dort angekommen fuhren wir mit dem Zug nach Drogheda und nahmen uns ein Hotel für eine Nacht.

Am nächsten Tag stellten wir fest, dass die Leihbude kein Geld mehr überwiesen hatte. Sein Vertrag war Mitte Dezember zu Ende und es folgte daraus, dass sie Weihnachten nicht bezahlen brauchten. Das ist anscheinend gängige Praxis bei Nachtwächterfirmen und Leihbuden in Hamburg, das letzte Gehalt erst nach persönlichem Erscheinen und Druck zu bezahlen. Wir hatten also kaum noch Geld in der Tasche, da wir auch kein H4 beantragen wollten da es ja zu dem Zeitpunkt in den Kinderschuhen war und jede Menge Ärger verursachte. Sein Arbeitslosengeld war ebenfalls noch in der Bearbeitung.

Angesichts dieser Tatsache blieb uns nur noch übrig wieder zur Bahn zu gehen und nach Dublin zu fahren. Auf dem Weg dorthin machten wir einen Zwischenstopp in einem Abbruchhaus. Dort lag allerlei Gerümpel herum, u. a. eine verpackte Kloschüssel. Wie wir eigentlich auf den Gedanken kamen, diese als Ofen zu benutzen wissen wir nicht. Die Kloschüssel fand es jedenfalls nicht toll! Sie zerbrach von der Hitze, die durch die brennenden Buchseiten entstand. Wir stellten außerdem fest, dass Deutsch-Englisch Bücher nicht gut brannten.

Am nächsten Tag waren wir dann wieder zurück in Drogheda und wollten dann mit dem Zug zurück nach Dublin. Wie wir aber schnell fest stellten, ist es nicht möglich Schwarz zu fahren, da ein Schaffner den Eingang kontrolliert. Wir überzeugten ihn, dass wir zur Botschaft müssten um unser Problem zu lösen. Er war ein echt netter Mann und ließ uns mit der Bahn zur Botschaft fahren, da wir wohl ziemlich fertig ausgesehen haben, was nach der Nacht im Freien eigentlich kein Wunder war. Wir hatten kein Plan mehr, was wir jetzt genau machen sollten.

Bei der deutschen Botschaft angekommen, meinte dieser Wi. von Botschafter dass es ihn nicht interessieren würde, da er ja jetzt Feierabend hätte und wir sollten sehen wo wir bleiben. Da blieb uns nur noch eines übrig: Wir fuhren wieder nach Dublin und irrten planlos in Dublin umher. Dann kam uns die Idee zur Polizei zu gehen und denen unser Problem zu schildern. Die halfen uns sofort da die Iren von sich aus hilfsbereit sind (Ausnahmen bestätigen die Regel). Sie fuhren uns mit einem Polizeiauto quer durch die Stadt zu einer Unterkunft, wo wir eine Nacht bleiben durften, da man dort wohl nicht als Obdachloser draußen sein darf. Was an der Unterkunft aber toll war, dass wir dort für wenig Geld 2 Wochen lang hätten bleiben können. Wenn wir das nur vorher gewusst hätten…. Dann hätten wir unseren Flieger bekommen können. Aber leider war das Geld zu dem Zeitpunkt alle.

Sie erklärten uns noch wo wir am nächsten Tag hingehen müssen, da wir ja Europäer sind und andere für uns zuständig wären. Am nächsten Morgen gingen wir also zu dieser Hilfsorganisation und die brachten uns zu einer Dame, die ein großes Haus hat wo auch schon andere Menschen warteten. Sie kaufte uns auch für ca 3 Tage Essen, was uns wirklich sehr peinlich war.

Unser neuer Rückflug ging erst in ca 3 Tagen und es musste geklärt werden, ob wir den selber bezahlen wenn wir wieder in Deutschland sind oder ein Familienmitglied dieses bezahlt. Mama war bereit uns zu helfen und übernahm die Kosten. Was Sie ja auch wieder zurück bekommen hat nach dem das H4 lief. (Ich wünschte wir hätten es selber bezahlt….)

Zu allem Überfluss hatten wir noch unsern Haustürschlüssel verloren und mussten daher zurück nach Hamburg zu seinen Eltern um einen Ersatzschlüssel zu holen. Sein Vater meinte nur zu ihm „Verschwinde!“. Dieses taten wir dann auch und kündigten die Wohnung und suchten uns in Bayern eine neue Wohnung in Röslau. Und fingen ein neues Leben an ohne Eltern, Stress und Bevormundungen. Und kein Psycho Terror.

Unser erstes Treffen


Wie findet man seinen Lebenspartner? Oft genug hat man gehört, dass man nicht suchen soll, denn irgendwann würde der Richtige schon kommen. Dieser Spruch hing einem ja durchaus schon aus dem Hals heraus! Überraschenderweise funktionierte es aber bei uns wunderbar!

Unser Kennenlernen passierte ausgerechnet am 60. Geburtstag meiner Mutter, als er hereinschneite und frech grinste. Weiter ging es dann mit Hermannstaler, oder eigentlich auch Berliner genannt, mit denen wir uns gegenseitig vollstopften! Wir plünderten sogar die anderen Tische, da keiner davon gegessen hatte.

Irgendwann war die Geburtstagsfeier dann zuende und wir verabschiedeten uns voneinander. Er brachte dann den Kommentar, dass ich ja ganz niedlich aussehen würde, was mich zum Grinsen brachte. Da wusste ich dann, dass ich diesen frechen Bengel haben wollte. Am nächsten Tag hatte ich mich spasseshalber auf die Waage gestellt und musste feststellen, dass ich zwei Kilo zugenommen hatte. Ja ja, die Berliner waren nicht ohne!

Lustige Sachen passierten, wie zum Beispiel rumfüsseln während man mit Mama ein Spiel spielt. Ergebnis: Mama gewann aufgrund dessen! Dann waren da noch diverse Telefonanrufe und Fragen von meiner Seite her über ihn. Als er dann auch noch anrief und fragte, wie es mir geht, war Mama dann ganz genervt und gab meine Telefonnummer raus mit dem Kommentar, dass er mich doch bitteschön selber anrufen soll! Dabei wollte er eigentlich nur wissen wie es mir geht...

Es hat dann auch nur noch ein halbes Jahr gedauert, bis wir zum Ergebnis kamen, dass wir doch gefälligst heiraten sollten, denn wir stellten schnell fest, dass wir die gleichen Interessen und Erfahrungen hatten.

Seitdem kleben wir schon über 10 Jahre zusammen und ein Ende ist nicht in Sicht! Wir haben viel erlebt und werden auch noch mehr erleben.

PS: Es ist schon merkwürdig! Mama hat ihn schon seit seinem 15. Lebensjahr gekannt! Aber ich habe ihn erst an Mamas 60. Geburtstag kennengelernt! Woran das wohl gelegen hat?!

Gruselige Schuhe


Wir brauchten neue Schuhe, da unsere Turnschuhe schon sehr ausgelatscht waren. Da jedoch das Geld knapp war, beschlossen wir, in Alsfeld in die Kleiderkammer zu gehen und uns dort nach ein paar anderen Schuhen umzusehen.

Wir suchten uns Schuhe aus, was für Frau aber nicht leicht war, denn sie hatten nicht viele Schuhe in ihrer Größe da. Nachdem wir welche gefunden hatten, zogen wir diese an und wollten dann weiter wandern. Wir waren grade ein paar Schritte gegangen, da stellten wir fest, dass sich die Schuhsohlen bei Frau auflösten! Wir schauten uns an und schüttelten den Kopf. Das war ein Anblick, den wir beide noch niemals erlebt hatten, denn auf dem Fußweg lagen jetzt lauter große und kleine Schuhreste!

Wir gingen also wieder zurück zur Kleiderkammer und mussten ein neues Paar dort holen. Dabei gefielen meiner Frau die Schuhe und sie war ganz traurig, dass sich die Sohlen von dem Paar aufgelöst hatten.

Ein paar Tage später hatten wir zum Glück wieder Geld und konnten uns bei KIK zwei Paar neue Schuhe holen. Und sie waren dann natürlich im Partnerlook! Das ist ja auch eines unser Markenzeichen! Natürlich auch beim Damenslips!

Mann sein Geburtstag 2006


Zu Mann seinem Geburtstag planten wir, einen Kurzurlaub in München zu machen und wollten dort zu den Bavaria Film Studios, da Geburtstagskinder dort freien Eintritt haben.

Nach unserer Ankunft in München, fuhren wir zum Hotel und gingen in unser gebuchtes Hotelzimmer, welches ganz nett war. Am nächsten Morgen standen wir früh auf und wollten dann nach dem Frühstück langsam los fahren. Doch Mann machte keine Anstalten sondern schaute mich die ganze Zeit an und wartete auf etwas, was nicht passierte.

Denn von mir kam keine Reaktion! Erst als er dann wütend sagte: 'Ich will jetzt mein Geburtstags-Fick haben!', bin ich drüber gefallen, dass er ja heute Geburtstag hatte.

Was für ein krasser Gehirnaussetzer! Ich konnte mich wirklich an nichts erinnern! Es war, als ob ich eine Mauer im Gehirn hatte! So etwas war mir bis dahin noch nie passiert und es war echt gruselig! Wir wissen bis heute nicht, was der Auslöser dafür war, oder ob es überhaupt irgendetwas an dem Morgen gab, was diesen Aussetzer auslöste!

Dabei waren wir doch extra nach München wegen seinem Geburtstag gefahren! Nun ja, nach diesem Grusel hatte er dann ja endlich sein Geschenk von mir bekommen ( Ihr wisst ja: Strafe muss sein!). Nachdem alles geklärt war, fuhren wir dann endlich zu den Bavaria Film Studios und verbrachten da einen netten Tag.

Natürlich zieht er mich in regelmäßigen Abständen damit auf nur mit dem Unterschied, dass er heute darüber lachen kann. Aber es ist mir immer noch peinlich, dass so etwas passiert war! Seitdem versuche ich es zu vermeiden, dass mir noch einmal so etwas passiert!

Schlammschlacht


Als wir noch in Röslau (Bayern) wohnten, wanderten wir von dort des öfteren nach Wunsiedel. Der Weg war ziemlich lang und auch nicht ungefährlich, wenn man neben der Straße ging. Es gab keinen Fußweg, daher wollten wir unbedingt mal einen anderen Weg gehen, wo wir dachten, dass es schneller ging und sicherer war. Wir gingen also querfeldein und trafen nach längerem Wandern auf ein matschiges Feld, was von Wasser nur so durchtränkt war, da es vorher kräftig geregnet hatte.

Keine Ahnung, was durch den Kopf der Frau ging…. Aber sie wollte unbedingt da durch. Ein paar Schritte lang ging ja alles gut. Aber dann ... Ein paar Minuten später hörte ich nur noch Geheul und Geschreie von der Frau. Was war passiert?

Auweia! Sie steckte fest und kam nicht mehr raus, dank ihrem Gewicht! Mann musste dann auch in dieses Loch springen um sie zu befreien und brachte sie, hinkend auf einem Bein, ans andere Ufer, denn der eine Gummistiefel war im Matsch hängen geblieben. Mann musste noch mal zurück um den anderen Stiefel zu befreien, was zum Glück auch gelang.

Nachdem wir wieder auf festem Grund standen, hielten wir uns an den gefundenen Weg und kamen zu einer Straße, die wir dann runter wanderten. Natürlich war der Weg dann doch länger gewesen als der alte Weg. Und für unseren Rückweg nach Hause benutzten wir dann doch lieber den Bus, da wir fix und fertig gewesen waren. Danach gab es dann noch ein Nachspiel in Form von Muskelkater….

Die Moral von der Geschichte: Bleib auf dem richtigen Weg und gehe nicht durch unbekanntes, matschiges Gebiet!

Neujahrs-Nackt-Malen 2017


Wir hatten uns als Ziel gesetzt, im nächsten Jahr die Wohnung zu streichen. Dafür kauften wir uns am Ende des Jahres im kleinen Baumarkt Farbe, damit wir Anfang des nächsten Jahres mit dem Malen beginnen konnten.

Es wurde Silvester, welches wir mit unseren üblichen Onlinespielen und gutem Essen verbrachten. Selbstverständlich nackt, da wir zu Hause ja nur nackt herum laufen! Silvester ging vorüber und der 1. Januar 2018 begann. An dem Tag erwachten wir ziemlich früh und überlegten uns, was wir denn so tun wollten. Immerhin war es ja Neujahr und ein Feiertag. Wir schauten uns an und sagten beide gleichzeitig: Lass uns doch die Wohnung malen! Das ist doch mal was anderes am Neujahrstag!

Gesagt getan!

Wir holten also die Farbe aus der kleinen Kammer, schoben die Möbel in der Wohnung hin und her und fingen dann an zu malen. Erst in der einen Ecke dann die nächste usw. Das Ganze natürlich nackt!

Dabei hatten wir sichtlich Spaß und dachten so bei uns: Warum machen wir das nicht öfter? Immerhin putzten wir die Wohnung doch auch nackt und es hatte den Vorteil, dass wir unsere Klamotten dann wenigstens nicht einsauten!

Heute blicken wir zurück und amüsieren uns darüber, dass wir unsere Wohnung im Nacktzustand gemalt hatten während andere ihren 1.-Januar-Rausch ausschliefen. Aber eigentlich war es ja nichts Neues, denn die alte Wohnung in Hamburg hatten wir ja auch nackt gemalt und zwischendurch Liebe auf dem kalten Fußboden gemacht.